Geburtstagskuchen, glutenfrei und vegan

Den Kuchen habe wir zum zweiten Geburtstag von unserem Jüngsten gebacken. Er war super lecker und hat nicht nur dem Kleinen geschmeckt…

(Leider gegessen, bevor ich ein Foto machen konnte – wird nachgeholt).

Das brauchst Du:

  • 300 g Äpfel für Apfelpüree
  • 1 1/2 Äpfel
  • 200 g Flocken (Hafer-, Hirse- oder Quinoa)
  • 70 g Buchweizenflocken
  • 60 g Nussmus (wir haben Mandelmus genommen)
  • 40 g fein gehackte Mandeln (wir haben Mandeln im Mixer geschreddert…)
  • 5 EL Wasser
  • 1 TL Zimt

Und so gehts:

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Für das Apfelpüree die Äpfel schälen, entkernen und pürieren.
  3. 1/2 Apfel in kleine Stückchen schneiden. 1 Apfel in dünne Scheibchen schneiden.
  4. Alle Zutaten ausser die Apfelscheiben zu einer zähen Masse verrühren. Je nach verwendeten Flocken ist noch etwas mehr Wasser notwendig.
  5. Eine Backform (25cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Die Masse auf dem Backpapier verstreichen.
  6. Als Dekoration die Apfelscheibchen überlappend darüber verteilen.
  7. Den Kuchen für ca. 25 min backen, bis die Apfelscheibchen goldbraun sind.
  8. Abkühlen lassen, dann aus der Form herausheben.
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Bio-Sauerteigbrot

Ok, ich habe mich jetzt doch an Sauerteigbrot gewagt. Seitdem backe ich kein Hefebrot mehr…

Den Sauerteig anzusetzen, ist super einfach. Da habe ich mich an die Anleitung von Utopia.de gehalten: Sauerteig ansetzen (Utopia.de).

Für mein Lieblingsbrot mache ich Roggensauerteig.

Das brauchst Du:

  • 800g Sauerteig
  • 400g Dinkelvollkornmehl
  • 400g Roggenvollkornmehl
  • 450g Wasser
  • 26g Salz
  • zwei Handvoll Leinsamen

Die Leinsamen in Wasser etwa 15 Minuten einweichen lassen. Dann alle Zutaten inklusive der Leinsamen miteinander verrühren. Etwa 30 Minuten ruhen lassen. Danach kommt der Teig in ein Gärkörbchen. Dort lasse ich ihn für drei Stunden gehen.

Der Teig war bisher immer sehr klebrig. Da experimentiere ich noch etwas mit der Wassermenge…

In den Backofen unbedingt eine Schüssel mit Wasser geben (im Bäckerlatein heisst das „Schwadern“).

Den Backofen auf 240 Grad aufheizen. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 190 Grad reduzieren und noch einmal 45 Minuten backen.

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Brot einfach selbst backen

Ich bin riesig stolz auf mein erstes selbst gebackenes Brot. Und ganz erstaunt, dass es auch funktioniert hat und so saftig gut schmeckt! Sicher ist es auch gesünder als das, was ich vom Bäcker bisher gekauft habe…

Das brauchst Du:

  • 100g Bio-Hirse
  • 500g Bio-Dinkelvollkornmehl
  • 3/4 Würfel Bio-Hefe
  • 14g Salz
  • Wasser
  • Optional: Haferflocken, eine Karotte, Leinsamen

Und so geht’s:

Die Hirse in 300 ml Wasser kurz aufkochen lassen und dann für 30 Minuten bei ausgeschaltetem Herd ausquellen und abkühlen lassen.

Hefe und Salz in 250 ml warmem Wasser auflösen. Das Mehl und die Hirse untermengen. Gut durchkneten. Ich habe den Knethaken genommen und damit den Teig 5 Minuten traktiert. Den Teig abgedeckt für mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen – hier bringt jede Minute mehr Ruhezeit ein besseres Ergebnis.

Eine Brotform (Kastenform, 20 cm lang) ausfetten und optional mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig nochmals durchkneten und in die Form geben – oder flutschen lassen: mein erster Brotteig war recht flüssig…

Backofen (Ober/Unterhitze) auf 240 Grad vorheizen und eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen. Zunächst 20 Minuten lang bei 240°C backen, dann 40 Minuten bei 190°C fertig backen. Mit einem Holz-Stäbchen testen, ob das Brot innen wirklich gar ist – bei mir hat es noch einmal 10 Minuten länger in der Hitze bleiben dürfen…

Und so sieht es aus:

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Nachtrag:

Bei meinen nächsten Versuchen werde ich nur noch 1/2 Hefewürfel verwenden und dem Teig noch mehr Ruhezeit gönnen. Inzwischen habe ich mein zweites Brot gebacken mit Karotte, Leinsamen und 1/4 weniger Hefe – das ursprüngliche Rezept habe ich abgeändert, weil das Ergebnis einfach noch umwerfender war.

Ich gestehe – das Brotbackfieber hat mich gepackt. Heute habe ich einen eigenen Sauerteig angesetzt – nächste Woche werde ich davon zwei Brote backen…

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Kartoffel-Gratin vegan

Das Gratin ist super simpel zu machen und schmeckt uns so gut, dass ich wir jedesmal vergessen, ein Foto davon zu machen – es ist einfach zu schnell verschlungen. Sowohl von den Erwachsenen als auch von den Kindern.

Vorbereitungszeit etwa 20 Minuten. Garzeit 1 Stunde.

Ihr braucht dazu:

  • Kartoffeln für vier hungrige Personen
  • 1 Pack Tiefkühl-Spinat
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Wer mag: Hefeflocken

Und so geht es:

Den Spinat in einem Topf auftauen. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober/Unterhitze).

Die Kartoffeln, Spinat und Kokosmilch in eine Auflaufform geben. Alles vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Ich streue dann noch ordentlich Hefeflocken darüber. Das gibt einen leckeren herzhaften Geschmack und bringt viele B-Vitamine mit. Da meine Kinder Hefeflocken nicht mögen, mache ich das nur mit der Hälfte vom Gratin.

Die Auflaufform mit Deckel etwa 50 Minuten in den Backofen. Dann noch zehn Minuten ohne Deckel nur mit Oberhitze, damit es oben schön knusprig wird.

Fertig und genießen.

Von dem Gratin könnt ihr auch leckere Varianten machen. Beispielsweise statt Kokosmilch mache ich manchmal eine Flasche passierte Tomaten dazu und würze mit Salz, etwas Pfeffer und Kräuter der Provence. Das schmeckt auch sehr lecker. Statt Bei einer anderen Variante tausche ich die Kartoffeln gegen Nudeln (nicht vorkochen!).

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Video: Will you be brave enough to make a difference?

Statt eines Rezepts mal was zum Anschauen – ein nachdenkliches Video von Damien Mander, ehemaliger Soldat und Söldner, jetzt Kämpfer gegen Wilderei und für die Rechte von Tieren.

Er stellt uns die Frage, ob wir mutig genug sein werden, im Leben von Tieren einen Unterschied zu machen. Aber seht selbst…  (Englisch, mit Deutschem Untertitel)

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Estragon-Gemüsepfanne

Statt Eintopf eine Einpfanne, mit Estragon und Zitrone super lecker.

Ihr braucht:

  • Frisches Bio-Gemüse: Pilze, Fenchel, Zucchini, Möhren
  • Estragon
  • Limettensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Das Gemüse mit Estragon und dem Öl in der Pfanne dünsten. Für die feine säuerliche Note den Limettensaft dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Kartöffelchen.

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Leckeres Kürbis-Fenchel-Gemüse mit Quinoa

Heute stand Überraschungsküche auf dem Programm mit dem, was der Kühlschrank noch zu bieten hatte. Herausgekommen ist eine (fanden wir) leckere neue Kürbis-Verarbeitungsvariante.

Zubereitungszeit mit Schnippeln sind etwa 20 Minuten. Und das braucht Ihr dazu (für zwei Personen):

  • Kleiner Hokkaido-Kürbis
  • Fenchel
  • Quinoa
  • Olivenöl
  • Etwas Zitronensaft
  • Vegane Sahne (ich habe Reis-Sahne genommen, Soja geht auch)
  • Salz, Pfeffer
  • Wer mag noch Kreuzkümmel und Koriander-Samen

Und so geht es:

Für zwei Personen die Hälfte von einem kleinen Hokkaido-Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Schale kann man zwar mit essen, ich habe sie dennoch entfernt. Der Optik wegen, denn sie sah etwas usselig aus.

Den Fenchel in grobe Würfel schneiden. Vom Mischungsverhältnis soll das etwa doppelt so viel Kürbis wie Fenchel ergeben.

Nun kommt der Quinoa dran (geht wie Reis): Eine große Tasse Quinoa mit doppelt so viel Wasser und Salz in einen Topf aufkochen lassen und dann auf kleiner „Flamme“ etwa 15 bis 20 Minuten weiter köcheln. Am Schluss habe ich noch Kreuzkümmel dazu gegeben. Müsst ihr nicht, sieht allerdings nett aus mit den schwarzen Körnern und gibt dem Ganzen eine leckere Note.

Ist der Quinoa im Topf, kommt das Gemüse dran: Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen. Fenchel- und Kürbiswürfel dazu geben und anschwitzen. Danach 200ml Wasser dazu, Deckel drauf und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen. Zwischendurch mal umrühren. Ist das Gemüse gar, die Hitze runter schalten und die Reis-Sahne dazu geben (das soll nicht mehr kochen). Mit Salz und Pfeffer würzen. Ich habe noch ein paar Koriander-Samen dazu und einen Spritzer Zitronensaft gegeben, das fand ich sehr passend.

Durch den Kürbis hat die Gemüse-Soße eine gelbliche Farbe gekommen und ist schön sämig geworden. Einfach und lecker! Und dazu noch glutenfrei, vegan und gesund.

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